Was ist eine Ontologie?

Ein logisches System selbst sagt noch nichts über irgendetwas aus. Erst in Kombination mit einer Ontologie entsteht eine Sprache, mit der die Dinge und ihre Zusammenhänge in einem Wissensfeld (Domäne) ausgedrückt werden können.

Im Kontext von Knowledge Engineering ist eine Ontologie wie folgt zu verstehen:

"Ein formales Modell eines Wissensraumes."

Ontologien dienen aber auch dazu, einen gemeinsamen Sprachgebrauch zB. innerhalb einer Organisation zu etablieren.

"Ontologie" ist ein überlieferter Begriff aus der Philosophie und steht dort für die Lehre vom Sein - genauer: von den Möglichkeiten und Bedingungen des Seienden.

Der Begriff Ontologie wird häufig synonym zu "Semantisches Netz" und "Topic Map" oder allgemeiner "Wissensmodell" oder "Wissensnetz" verwendet.

Ontologien als Wissensmodelle zeichnen sich aber gegenüber semantischen Netze u.a. durch die Möglichkeit der Definition von Regeln und Axiomen aus.

Auf RDF aufbauende Modellierungssprachen wie DAML+OIL oder OWL erlauben Schlussfolgerungen mittels Prädikatenlogik. Im Gegensatz dazu ist der Topic-Map Standard XTM (ISO 13250) einfacher handhabbar.

Mit OWL wurde eine weitere Ontologie-Beschreibungssprache (vom W3C) entwickelt, die auf DAML+OIL aufbaut und diese leicht modifiziert und erweitert hat.

 

 

 

 

Über diese Webseite

topic-maps.at ist die Seite für Einsteiger zu den Themen:

Beispiele

Unified Medical Language System
Conceptual Graph (John Sowa)

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Überblick über DAML+OIL und OWL

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Definitionen
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OWL
Tools und Forschungsgruppen

Softwarestudie: Werkzeuge für Wissensmanagement
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